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Wenn du in Betracht ziehst, mit deiner Fellnase eine Hundeschule zu besuchen, gilt es einiges zu beachten, damit der Unterricht dir und deinem Vierbeiner Spass macht und durch positives Lernen auch euer Vertrauen ineinander gestärkt wird.

Hundeschulen, was ist zu beachten:

Leider gibt es immer noch Hundeschulen, die mit veralteten Methoden arbeiten. Es wird bestraft, der Hund muss sich unterwerfen und hat zu funktionieren, wie es dem Besitzer gerade passt. Seid euch bewusst, dass Unterwerfung, Schnauzengriff, Nackenfellschütteln, Anschreien, Vereinsamung durch anbinden, Rütteldosen-Einsätze, Alpha-Dominanz-Theorien, Leinenruck, Herunterdrücken, Schlagen, Treten, Elektro- oder Stachelhalsbänder in Hundeschulen oder Erziehung ein absolutes No-Go sind!! Niemals, wirklich niemals mit Hilfsmitteln wie Würge-, Ketten-. Sprüh-, Anti-Bell-Halsbänder oder gar Methoden, die Hunden Angst oder Schmerzen zufügen arbeiten. NIEMALS! Zudem ist das gemäss Schweizer Tierschutzgesetz verboten.

Solltet ihr jemals so etwas beobachten, habt Mut und schreitet ein. Ob direkt, über eine Anzeige oder sucht Hilfe beim Tierschutzverein. Schaut nicht weg, sondern helft uns.

Deshalb nehme bitte unedingt Abstand von Hundeschulen, Hundetrainer, Dogsitter, Dogwalker usw., die unter anderem mit folgenden Methoden werben:

Uns wurde einmal ein guter Tipp zugetragen. Schaue dir ein Video ohne Ton an und beobachte den Hund. Ist er ängstlich, unterwürfig und die Methode gar fragwürdig? Dann sollte man seinem Vierbeiner zuliebe die Finger von solchen Trainer lassen

Zum Glück weiss man es heute besser und arbeitet nicht mehr mit solchen Methoden! Wir sind eure Lebensbegleiter und Lernen macht uns Spass. Und das funktioniert auch ohne Bestrafung! Wie soll ansonsten ein Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund entstehen? Deshalb solltet ihr bei einer guten Hundeschule auf Folgendes achten:

  • Kleine Gruppen mit ähnlich grossen Hunden
  • Vorsicht ist geboten bei der Welpenschule, da ein einziger negativer Besuch, Welpen fürs Leben traumatisieren können. Welpen müssen vom Alter, mental und physisch zusammenpassen. 2-4 Welpen pro Gruppe reichen aus.
  • Kann die Hundeschule oder der Trainier auf die Rasse meines Hundes und somit auf die spezifischen Eigenheiten eingehen?
  • Weiss der Trainer über die verschiedenen Entwicklungs- und Angstphasen eines Hundes Bescheid und kann er diese im Training berücksichtigen und darauf eingehen?
  • Nur Hundeschulen berücksichtigen, wo es erlaubt ist, dem Hund ein Geschirr (kein Halsband) anzulegen. Hierzu näheres auf diesem Link.
  • Schaut euch die Hundeschule zuerst einmal in Ruhe an. Macht eine Probestunde oder beobachtet einen Kurs. Ist der Umgang zwischen Mensch und Hund respektvoll, freundlich und angenehm? Wie fühlen sich die Hunde – freudig oder eher ängstlich und unterwürfig? Welche Methoden werden angewandt?
  • Was hat der Hundetrainer für Ausbildungen; bei wem hat er diese gemacht? Ist er auf dem aktuellsten Stand? Jahrelange Hundeerfahrung heisst noch lange nicht, dass man auf dem aktuellsten Stand ist was eine gute Hundeerziehung anbelangt!
  • Wird mit Gewalt/Bestrafung gearbeitet?
  • Kann der Trainier auf meine Probleme eingehen und mir individuelle Lösungen anbieten?
  • Wie ist die Einstellung der anderen Teilnehmer bezüglich einer gewaltfreien Ausbildung?
  • Hinterfragt Lernmethoden und fragt nach dem «Warum». Könnt ihr hinter der Erklärung stehen?​​
    • Gebt euch nicht mit Argumenten wie «da muss der Hund durch», «das hat man schon immer so gemacht», «der Hund muss lernen sich zu wehren» zufrieden. Heute weiss man aus vielen Studien von anerkannten Verhaltensforschern, dass NICHTS davon stimmt. Informiert euch bezüglich solcher Aussagen.
  • Hört auf euer Bauchgefühl! Bist du mit etwas nicht einverstanden, dein Hund fühlt sich unwohl oder ist gar überfordert, schreite ein oder verlasse gar den Ort. Das benötigt vielleicht etwas Mut, aber denke immer daran: Nur DU kannst deinen Hund schützen!
  • Niemals die Leine einfach aus der Hand geben um etwas «zu probieren», wenn man nicht genau weiss, was der Trainer vorhat. Entscheidet dann, ob ihr das eurem Hund zumuten könnt oder nicht! Eine einmalige schlechte Erfahrung, kann zu massiven Verhaltensproblemen führen.

Es braucht vielleicht etwas Zeit, um eine gute Hundeschule zu finden. Doch es lohnt sich! Und auch bei einer guten Hundeschule gilt immer zu hinterfragen, ob diese bestimmte Methode für dich und deine Fellnase passt oder eher nicht. Und wenn nicht, dann tue es auch nicht.

Schau dir doch mal Videos auf Youtube an, damit du dir ein Bild von einer gewaltfreien Hundeschule mit tollen Methoden, ein Bild machen kannst. Ich empfehle zum Beispiel die Hundetrainerin Celina del Amo.

Bei einer Hundeschule ist es wichtig, bei wem die Trainer ihre Ausbildung absolviert haben. Das sagt einiges über die Arbeitsmethoden der Hundeschule aus. Gute Ausbildungen wurden unter anderem bei folgenden Anbietern absolviert:

  • Cumcane familiari
  • Certodog
  • Pet Dog Trainers of Europe (PDTE)
  • Offenes College-Netzwerk (OCN)
  • International Dog Trainer Education (Hundetrainer), Turid Ruugas, dogcom
  • NF Grund und Praxisausbildung
  • ATN (fehlt jedoch der praktische Teil)

Natürlich ist das nicht eine komplette Liste, aber schon mal eine gute Richtlinie, an welcher du dich für eine artgerechte, respektvolle und gewaltfreie Ausbildung deines Trainers orientieren kannst.

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