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Hundebesuche bei dir zu Hause

Du bekommst Besuch und diese Person hat einen Hund dabei. Deine Fellnase und die Fellnase deines Besuches kennen sich jedoch nicht. Da kann eine erste Begegnung in der Wohnung/Haus unter umständen kritisch werden. Damit ihr den Besuch geniessen könnt, haben wir folgende Empfehlung für euch:

  • Generell gilt: Trefft euch immer draussen auf neutralem Boden zu einer kurzen Gassirunde. Denn gemeinsames Laufen schweisst zusammen und bildet das Rudel. So vermeidest du ebenfalls das Begrüssungschaos in der Wohnung, welches unter Umständen auch ins Negative kippen kann. Draussen haben die Hunde genügend Platz und Raum um sich zu begrüssen oder einander aus dem Weg zu gehen. Aber bedenke. Nur weil es auf dem Spaziergang zwischen den Vierbeinern gut funktioniert, kann es in der Wohnung trotzdem zu Problemen zwischen den beiden kommen.
  • Bereite dich auf den Besuch vor! Entferne mögliche Konfliktquellen wie Futternapf, Lieblingsspielzeug oder allgemein das Spielzeug. Eventuell sogar das Hundebett deines Vierbeiners, da nicht alle Fellnasen dieses gerne teilen oder sonstige Quellen, bei denen du denkst, dass es heikel werden könnte.
  • Der Besuch soll sein eigenes Hundedeckchen mitbringen
  • Wenn der Besuch länger bleibt und seinen Hund in deiner Wohnung füttert, unbedingt die Hunde getrennt füttern und erst wieder zueinanderlassen, wenn beide mit dem Fressen fertig sind! Darauf achten, dass sie nach dem Fressen nicht spielen, da dann die Gefahr für ein Magendreher besteht
  • Behalte die Hunde im Auge. Selbst wenn es harmonisch zu und her geht, kann es manchmal kippen. Lass sie nicht zu ausgefallen miteinander spielen. Beobachte die Körpersprache der Hunde. Einige Anzeichen, dass es bald kippen könnte sind unter anderem:
    • Immer höher werdendes Spieltempo
    • Immer lauter werdende Lautäußerungen (Knurren, Bellen, Jaulen)
    • Ein Hund legt dem anderen immer wieder die Pfote auf den Rücken, versucht ihn runterzudrücken
    • Der eine Hund versucht den anderen dauernd zu besteigen, was auf hohes Stresslevel deutet.
    • Häufige Hochkampfstellung (Hunde steigen aneinander hoch)
    • Ein Hund schleppt ein Spielzeug weg und/oder schirmt es mit dem Körper ab
    • Im Raufspiel liegt ein Hund ausschließlich unten und kann aus eigener Kraft nicht mehr unter dem anderen Hund weg, wird quasi „festgepinnt“
    • Fehlende Spielpausen!

Hier sollten dann die Hunde ruhig und freundlich unterbrochen werden um wieder für etwas Abstand zwischen den beiden zu sorgen.

Geh es langsam an und nehmt euch Zeit. Erzwinge nichts. Wenn die Hunde sich nicht verstehen, breche den Besuch ab. Versucht es zu einem späteren Zeitpunkt wieder oder trefft auch vor dem nächsten Besuch ein paar Mal auf einem Spaziergang.

Dasselbe gilt, wenn du feststellst, dass es einem der Hunde zu viel ist und er mit der Situation nicht zurechtkommt.

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