🐾 Hund abkühlen bei Hitze – So machst du es richtig
An heissen Sommertagen können Hunde ihre Körpertemperatur nur begrenzt regulieren. Anders als Menschen schwitzen sie kaum über die Haut, sondern hauptsächlich über die Pfoten und durch Hecheln. Deshalb ist es wichtig zu wissen, welche Körperstellen sich für eine effektive Abkühlung eignen.
Für eine schnelle und schonende Abkühlung solltest du vor allem die Pfoten, den Bauch und die Brust mit kühlem Wasser benetzen. An diesen Stellen verlaufen viele Blutgefässe nahe unter der Haut, wodurch die Körpertemperatur besonders effizient gesenkt werden kann.
Weniger geeignet sind hingegen Kopf, Rücken und Flanken. Dort kann Wasser im Fell gespeichert werden und bei dichtem oder langem Fell sogar dazu beitragen, dass sich die Wärme staut.
⚠️ Wichtig: Verwende niemals eiskaltes Wasser. Der plötzliche Temperaturunterschied kann den Kreislauf deines Hundes belasten. Verwende stattdessen frisches, kühles Wasser.
Unsere Empfehlung
✅ Pfoten leicht anfeuchten
✅ Bauch und Brust mit kühlem Wasser benetzen
✅ Immer ausreichend frisches Trinkwasser bereitstellen
✅ Spaziergänge in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen
✅ Für genügend Schatten und Ruhepausen sorgen
Warnzeichen einer Überhitzung
Sollte dein Hund stark hecheln, ungewöhnlich müde wirken, taumeln oder apathisch werden, bring ihn sofort an einen kühlen Ort und kontaktiere bei Bedarf einen Tierarzt.
Denn eines ist klar: Bereits wenige Minuten zu viel Hitze können für Hunde gefährlich werden. Mit den richtigen Massnahmen sorgst du dafür, dass dein Vierbeiner den Sommer sicher und entspannt geniessen kann. 🐶☀️



